Was gibt's Neues ?

Aktuell - Bemerkenswert - Wissenswert

Notiz vom 30/6/2020

Corona ändert die Zeiten.

Meine Unterrichtsräume (seit 20 Jahren !), in denen ich zu Spitzenzeiten bis zu 13 Gruppen in der Woche unterrichtet habe, werden nun von der Förderschule für Notbetreuung gebraucht und unterliegen Corona - Hygiene - Auflagen. Externe können nicht mehr anmieten. Der bestehende Mietvertrag bis Ende Juli wurde ausgesetzt. Auch gibt es keinen Mietvertrag für eine Kurs-Saison ab September. Ich habe es kommen sehen.

Es tut mir leid, dass es kein neues Kursprogramm gibt. V.a. auch für alle, die darauf gehofft hatten, dass nun wieder alles startet. Für alle, die das Trommeln, das Musizieren und die Gruppen vermissen. Viele liebe mails haben mich erreicht. Manchen habe ich "unterwegs" getroffen und gesprochen.

 

Es finden nun im Sommer, wenn ich die Genehmigung erhalte, Outdoor-Angebote statt. Evtl. auch mal ein WE Seminar. Dies erfährt jeder über den Newsletter, den man bestellen kann.

Eine weitere Idee:

Gruppen (auch Tn von mir, die sich zusammen schließen) können "mich buchen", wenn sie einen geeigneten Raum oder ein geeignetes Gelände haben. Je nach Anfahrtweg / zeit sollten es dann schon mind. 2 - 4 Std. Einheiten sein. Der Vorteil: ihr könnt die Inhalte miteinander abstimmen. z.B. Soundtraining, alte Rhythmen ewig lange spielen, etwas Neues lernen, ausschließlich Rhytmustraining, ausschließlich Lieder (nur draußen !).

 

Beside this:

Ein normaler und rentabler Kursbetrieb, so dass ich davon leben kann, ist zeitnah nicht möglich mit den Corona Auflagen. 

Und Outdoor Veranstaltungen sind keine echte Alternative. Wenn es auch wirklich Freude bereitet.

Man muss es so klar sagen: Monatelange Verdienstausfälle und Einbußen kann ich nicht endlos aus meinen privaten Rücklagen finanzieren. Das sind mächtige Summen für eine kleine Frau.

Dass im September alles normal wird, halte ich für unwahrscheinlich. Im Gegenteil. Dann beginnt die Zeit der Erkältungen, der Indoor Veranstaltungen, der Heizungsluft, im schlimmsten Fall neuer Ausübungsverbote. Gruppenunterricht und Musik sind ein fragiler Dienstleistungsbereich in den Zeiten.

 

Es steht also an, was sowieso ansteht:

 

Ich nutze diese Zeit(en) um

  • berufliche, persönliche, finanzielle Visionen und Ziele neu zu denken und an deren Umsetzung zu arbeiten
  • Rhythmen aufzunehmen, die ich seit Jahrzehnten unterrichte, die inzwischen zum Teil in Afrika so nicht mehr vorzufinden sind
  • eine Schrift zu entwickeln, diese komplexen Rhythmen aufzuschreiben und digital bzw. in Buchform jedem zugänglich zu machen

Das ist doch ganz passend nach 20 proppevollen Jahren.

Gönnen Sie mir etwas Entwicklungszeit. 
Unterstützen Sie mich gerne mit Rückmeldungen und Anregungen jedweder Form.
Auch wenn man mich nicht sieht, ich „aktualisiere mein berufliches und privates Betriebssystem“ und arbeite kreativ.
Wer nicht wagt...

 

Notiz vom 19/3/2020

Gerne können Sie sich die Zeit damit vertreiben, auf diesen Seiten zu stöbern. Es gibt hier reichhaltige Infos, Tipps, Links zu interessanten Percussionkonzerten, zu afrikanischen Künstlern, (wenn Sie runterscrollen) aber auch kostenlose Rhythmus-Übungseinheiten auf  "Corona Rhythmuszeiten".p

Viel Spaß dabei.

 

Notiz vom  18/2/2020

Schau mal - Hör mal !

Konzertvideo Speaking Drums....

Das Konzert mit Martin Grubinger am 16.2.2020 war feiner und lang ersehnter Esprit für meine Ohren.

Hier stelle ich eines meiner Lieblings-Stücke vor:

SPEAKING DRUMS gespielt von Grubinger (geschrieben von Péter Eötvös für Martin Grubinger).

Sehr witzig ! Erinnert mich an Rumpelstilzchen, Gnome und blubbernde heiße Quellen...

Es lohnt sich, die Einführung zu dem Stück zu schauen.

Man darf sich erheitern lassen. 

11 min Einführung

24 min Speaking Drums Grubinger und hr-Sinfonieorchester

 

Notiz vom  14/2/2020

Martin Grubinger - der Ausnahme - Perkussionist

Ich gehe am Sonntag in ein Konzert mit Martin Grubinger in der Meistersingerhalle in Nürnberg. 

Zuletzt hatte ich ihn vor ca. 4 Jahren gehört, auf dem Münchner Odeonsplatz.

(Text von Uschi)

Martin Grubinger (37 J.) zählt zu "den Größten" im Bereich Percussion. Er ist vielleicht garnicht mehr lange live zu hören: 

Da Percussionisten Multiinstrumentalisten sind und einer extrem hohen körperlichen Belastung ausgesetzt sind,

möchte er mit 40 Jahren aufhören und Geschichte studieren.

Es ist nicht unbedingt alles mein Stil von Musik. Aber faszinieren tut er mich schon sehr ! Und sein Beherrschen von Dynamik (Laut - leise) und KLÄNGEN auf den Instrumenten ist der Hammer.

Bislang war es üblich, dass Rhythmusinstrumente begleitend oder Akzent setzend im Orchester dabei sind.

Dass Percussion Instrumente in der aktuellen Klassik-Welt endlich auch als eigenständige Solo-Instrumente gesehen und wertgeschätzt werden, ist eine Zäsur und ein hoher Verdienst v.a. auch durch ihn. Es gab selbstverständlich auch schon vor ihm Komponisten und Musiker, die Percussion Instrumente und Rhythmik in den Vordergrund gestellt haben.

Martin Grubinger jedoch taucht sozusagen zur richtigen Zeit am richtigen Ort auf. Die klassische Welt spürt die Erweiterung und Inspiration, die sich daraus ergibt. Sein hohes Niveau hinterlässt offene Münder.

Grubingers Leidenschaft und Wachheit ist phänomenal und ansteckend - dies kann man nicht nur in seinen Konzerten und Interviews spüren, sondern auch in der empfehlenswerten Sendung "Klick-Klack" (BR Klassik), in der er und seine Kollegin für jedermann und frau Musik und Musiker vorstellt.

Hier eine Kurz-Biografie (mit Musik) in der diese Leidenschaft

und auch seine klare Begeisterung für multikulturelle Gesellschaft deutlich wird:

Video von Deutscher Welle: https://youtu.be/LIQm3snals4

Video Konzert Martin Grubinger - Planet Rudiment II: https://youtu.be/Sw1g9qlnOKA

 

 

Notiz vom 10/01/2020

Hier ein Film - Tipp (ARD-Mediathek)

Die Kraft der Musik

Sie rührt zu Tränen, tröstet und weckt Erinnerungen: 

"Musik ist das Faszinierendste, was die Menschheit je hervorgebracht hat", sagt der Musikneurologe Stefan Koelsch.

Musik ist viel mehr als nur ein schöner Zeitvertreib. Musik kann Balsam für die Seele sein, aber auch die geistige und soziale Entwicklung von Kindern fördern. Auch Erwachsene können vom Musizieren profitieren – es mobilisiert das Gehirn und produziert Glückshormone. Kein Wunder, dass Musik heute von vielen Experten nicht nur als schönes Hobby angesehen, sondern in der Medizin auch als therapeutisches Hilfsmittel einsetzt wird.

Hier der Link zum Film: Die Kraft der Musik 

https://www.planet-wissen.de/sendungen/sendung-kraft-der-musik-100.html

 

Notiz vom 11/10/2019

Wenn Bergkristalle klingen und schwingen....

Vermutlich war der Abend spannend und entspannend zugleich. Denn sicherlich hörte der eine oder andere Teilnehmer ungewöhnliche und auch interessante Töne und Klänge, die mit Trommeln, Klangschalen, Schwirrhölzern, Bergkristallen, Hang und den großen Gongs erzeugt wurden. 

2 Stunden lang konnten sich die Teilnehmer / innen des Abends "Von der Rahmentrommel zur Klangschale" den Rhythmen und Klängen unterschiedlichster Instrumente lauschend und liegend hingeben. Rhythmen und Klänge füllten den Raum und luden bei gedämpftem Licht zur tiefen Entspannung und zum Loslassen von Gedanken und Blockaden ein. Der Abend wurde organisiert und gestaltet von Uschi Freudigmann (Trommel & Co) und Erika Dreshaj (Klangschale, Schwirrhölzer, Gongs & Co) und spontan kam noch Uwe Hermann dazu (Hang).

 

Trommel Ensemble Trommelschule Freudigmann
Trommel-Ensemble unterstützt die Freisinger Initiative Lichterzeichen Okt. 2019

Notiz vom 10/10/2019

Es hat in Strömen geregnet...

Das Trommel-Ensemble spielte auf dem Freisinger Lichterzeichen am Sonntag 6. Oktober. 

Seit 2006 gibt es die Initiative Lichterzeichen in Freising (Aktionsbündnis zur Bewahrung der Schöpfung, Klimaschutz und gegen 3. Startbahn usw.). Zum 2. Mal wurde diese musikalisch unterstützt vom Afro-Trommel-Ensemble der Freisinger Trommelschule. Wegen des strömenden Regens eröffneten die Trommler/innen die Veranstaltung in der Kirche. Danach ging der Schweigemarsch Richtung Kriegerdenkmal. 

 

Notiz vom 20/9/2019

Trommeln bis die Sonne untergeht....

9 Frauen hatten sich diesmal zu dem Abend angemeldet (Männer hätten auch kommen dürfen) bei der vhs Eching. 

Das Besondere: bei schönem Wetter trommeln wir im Park auf der grünen Wiese umringt von Bäumen und Wassergeplätscher. Trommel- Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen. 

Wir starteten bei glasklarem sonnig-kalten Wetter, genossen Trommel, Rhythmus und Bewegung im Freien bis Sonnenuntergang ("wie auf Teneriffa" :-) und beendeten die Runde im Warmen. 

Seit 2 Jahren gibt es dieses Angebot bei der vhs, im Frühsommer und Spätsommer.

Bis zum nächsten Mal ! 

 

Notiz vom 12/9/19

Warum ich meine aktuellen Trommel-Kurse mit Musik und Rhythmen aus Simbabwe startete:

Am 6. September ist Robert Mugabe (ehem. Präsident Zimbabwe) mit 95 Jahren verstorben. Dies nahm ich als Anlass, das Land und seine Geschichte, seine Sehenswürdigkeiten und seine Musik in den Fokus zu rücken.

Mugabe war von 1987 bis 2017 Präsident von Simbabwe. Er gilt bei vielen als Volksheld - und als grausamer Diktator. Unten findet ihr einen Link zu einem Artikel der Süddeutschen Zeitung zu diesem Anlass, den ich sehr interessant und gut nachvollziehbar geschrieben finde.

 

Gleichzeitig hatte ich das Bedürfnis, eine Nachwuchs-Band  aus Zimbabwe vorzustellen, die ich live kennen gelernt habe. Sie haben nach m.E. Beachtung verdient. 

6 junge Männer aus Victoria Falls, Ethnie Tonga. Diese Band ist spritzig, modern, tanzbar, hörbar und schöpft aus sehr vielen Stil-Richtungen. Habt Spaß beim Hören und Schauen: Mokoomba Video

 


Notiz vom 3/8/19 

40 Trommler / innen waren da ! Tropische Temperaturen, lockere Kleidung, groovige Klänge: Beim kostenfreien Abschlusstrommeln haben sich fast 40 Trommler / innen auf der grünen Wiese unterm Sternen / Flugzeughimmel....eingefunden.

Zuerst präsentierte das Ensemble vom Montagskurs seine Version vom Bembé-Rhythmus aus Cuba. Mit plätschernden und bassig tönenden Wassertrommeln huldigten sie der Meereesgöttin Yemaya - um anschließend in den dichten 3 stimmigen Trommel-Rhythmus für die Orsihas (Götter) zu fallen. Diese Gottheiten sind Bestandteil der Santeria-Religion, die sich mit den afrikanischen Sklaven auf Cuba entwickelte.

Dann ging es zackig weiter. Fast 1 Stunde lange "dirigierte" Uschi alle Percussionisten durch verschiedene Rhythmen wie den Mbende (aus Simbabwe) , Kpanlogo (aus Ghana) , Evinye (aus Ghana) , Jera (aus Nord-Ghana) . Tanzbewegungen, Gesänge, Trommeln wechselten sich ab - und alle haben zusammen gespielt. Eine groovende Gemeinschaft entstand - egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene. Zum Schluss wurden noch stimmungsvolle Lichtlein im Kreis gestellt und der Bembé Rhythmus (aus Cuba)  mit allen gespielt. Zum Ausklang sangen wir zu Gitarrenklängen ein Lied für Oshun, die Süßwassergöttin. 

 

Hat Spaß gemacht. Danke fürs Kommen ! Danke für das vergangene Semester ! Und eine schöne Sommerzeit für alle.

 

Notiz vom 18/6/19

Artikel über die Trommelschule Freising - im Forum. Hier zum Downloaden

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