Über die Trommelschule

Seit über 19 Jahren Rhythmus & Co in Freising

"Feste Einrichtung" in Freising und Umgebung

Die Trommel - und Rhythmusschule ist zu einer "festen Einrichtung" in Freising und Umgebung geworden. Aber auch über die "Landes"Grenzen hinaus veranstaltet die Schule seit Jahren Workshops und Projekte.

 

Fundierter, professioneller Unterricht

Bodenständiger, professioneller Unterricht, bei dem man mit Spaß viel lernen kann, ist mein Anliegen. 

Viele Teilnehmer sind seit langem dabei und haben das Trommeln und den Rhythmus in ihren Alltag integriert. 

Neue Mit-Trommler / innen, Anfänger, alt und jung, Neugierige sind herzlich willkommen.

 

Das Angebot wird stetig ausgebaut, variiert und spezialisiert.

Es soll lebendig bleiben.

Deshalb greife ich immer wieder auch "Trends" und Strömungen aus der Rhythmuslandschaft auf und mache Fortbildungen.

Ich gebe gerne weiter, was mich selbst begeistert und verweise gerne auf andere Lehrer und Künstler, die mich begeistern.

"Rhythmus und Musik ist für jeden da. Jeder sollte teilhaben können am aktiven Musizieren - auch ohne Notenkenntnisse"  (U. Freudigmann)

Über Uschi Freudigmann

Geboren 1964 - Oberschwäbin

Wohnhaft in Freising / Oberbayern seit ca. 23 Jahren.

Das Schwäbeln mit leicht trockenem Humor ist mir geblieben

 

Rhythmuspädagogin, Dipl. Sozialpädagogin

Selbständig mit der Trommelschule Freising seit 2001.

Zusätzlich auch Angebote im Bereich Beratung und Therapie (Heilpraxis seit 2013)

 

Rhythmik als Basis

Musik und Rhythmus spielen seit meiner Kindheit eine große Rolle. Ich hatte das Glück, schon früh den Rhythmikunterricht besuchen zu können, was mich als ganzen Menschen sehr geprägt hat. Das Prinzip der "Rhythmik" ist, kreativ mit Musik, Körper und Materialien zu experimentieren und sich selbst und andere im schöpferischen und sozialen Tun zu erleben und weiter zu entwickeln. Bis heute bilde ich mich auf dem Gebiet Rhythmus, Stimme, Bewegung, ständig weiter. 

TaKeTiNa, Circle Singing, Kreativer Tanz, Body Percussion, Rahmentrommel und Singen usw. sind einige der Highlights meiner Fortbildungen.

 

Lernen und Forschen in Afrika

Afrikanische Musik und Tanz und Lieder entdeckte ich im Jugendalter und begleiten mich bis heute. Damit hat sich mir eine Schatzkiste geöffnet, vor der ich immer noch, nach so vielen Jahren Unterricht und Beschäftigung damit, staunend sitze und in der ich immer tiefer grabe und forsche. Ich hatte gute Lehrer ! Meine Entdeckungen und mein Wissen gebe ich mit Freude weiter. Reisen und längere Aufenthalte in Afrika erlaubten mir einen unmittelbaren Zugang zur afrikanischen Musik und "wie sie gemeint ist". Ghana, Mali, Burkina Faso, Südafrika, Tansania, Sansibar, Madagaskar sind einige Länder, die ich bereiste. Eine besonders intensive und lange Ausbildung in Kultur, Tanz, Lieder und Rhythmik aus Ghana & Co erhielt ich bei Emmanuel Gomado, (Masterdrummer, Choreograf, herausragender Pädagoge).

 

Von wem ich gelernt habe

Ich hatte viele gute Lehrer / innen. Meinen besonderen Dank richte ich an:

Emmanuel Gomado (Ghana, Bremen), Kalifi-Dance-Group (Ghana), Cheikh Tidiane Niane (Senegal), Germaine Acgogny (Senegal), Mary Ann Fröhlich und Chris Portele (Tübingen), Sabine Bundschu (München) und meine Rhythmik-Ausbilderin Frau Prof. Brita Glathe.

Verschiedene Instrumente, die in der Freisinger Trommelschule zum Einsatz kommen. Es gibt viel zu entdecken.

 

Über die Instrumente

Kpanlogo - Trommel

kommt aus Ghana / Westafrika.

Nicht einfach auszusprechen, die "Kpanlogo", aber ansonsten eine wohlklingende Trommelart, die leider immer mehr aus der vielseitigen Trommellandschaft verdrängt wird, da sie etwas leiser und weicher ist als manche "Kollegin". Sie  besticht durch ihren erdigen, warmen, Klang. Die Tonhöhe kann höher oder tiefer gestimmt werden (Pflocksystem). Das Antilopenfell oder afrikanische Kuhfell ist dicker als das Ziegenfell bei einer Djembe und kann mit Hand und Stock gespielt werden. Die Schlagtechniken sind u.a. Bass, Open, Slap. Wir lernen die Hand to Hand Technik (mit Fingertips), die ein besonders grooviges Spielen ermöglicht.

In Ghana gibt es noch viele andere Trommeltypen wie z.B. die Oprente, Atsimevu, Atumpan, Brekete usw. 

 

Doppelglocke - Gongkui

Die typische Glocke in Ghana. Dieses Instrument spielt eine Schlüsselrolle in den komplexen Trommelarrangements. Jede/r Trommler / in muss sie spielen und gut hören können, damit man "nicht den Faden verliert". Sie gibt das Tempo, die Phrasierungen usw. für alle an. Beeindruckend ist ihr WOW-Ton, der lange nachklingt und an Kirchenglocken oder Kuhglocken-Geschelle erinnert.

 

Shaker / Shekere und Caxixi (Rassel)

Haben wir alle schon mal als Baby im Kinderwagen liegen gehabt :-). Diese Kleinpercussion gibt dem Rhythmus der Trommel oft noch den richtigen "Groove" und die Lässigkeit. Sie übernimmt sozusagen "das Schmieröl" im Getriebe. Sie ist garnicht so einfach zu spielen, da man dafür in der Feinmotorik sehr durchlässig und locker sein muss.

 

Rahmentrommel

Die Rahmentrommel (Frame-Drum) lädt uns zu meditativen Rhythmen ein, gespielt mit Schlägel (Herzschlag) oder mit Fingern. Mal erinnert das Spiel an indianisches, mal an orientalisches Trommeln. Wir kennen die Rahmentrommel aus alten keltischen Kulturen. In arabischen und anderen Ländern werden Rahmentrommeln sehr virtuos gespielt. Ich verwende die Rahmentrommel gerne zum Pulsieren und für einfache, entspannende  Rhythmen, zu denen gerne gesungen werden darf.

 

Balafon

In Afrika und auch in Ghana gibt es ganz unterschiedliche Typen von Balafon.

Meine Balafone aus Ghana sind kleine Holzxylofone in pentatonischer Stimmung, die mit Schlägel, also perkussiv gespielt werden.

Der warme, volle Holzklang lässt uns die Zeit vergessen. Durch die pentatonische Stimmung klingt kein Ton, den man spielt, falsch. So kann man sich völlig frei kleinen Improvisationen hingeben. Und der Kopf wird dabei frei.